Brand in kunststoffverarbeitendem Betrieb

In den frühen Morgenstunden am 09.03.2017 kam es in Mannheim-Rheinau, Edinger Riedweg zu einem Brand auf einem Firmengelände. Aus nicht bekannter Ursache gerieten zwei leere Plastikfässer und mehrere Arbeitsgeräte in Brand. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Während der Einsatzmaßnahmen wurde der Edinger Riedweg für ca. 1,5 Stunden gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Quelle: Pressebericht Polizeipräsidium Mannheim



Brand im Rheinauhafen

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

MANNHEIM. Zu einem Brand auf einem Firmengebäude ist es in der Nacht auf Donnerstag im Mannheimer Rheinauhafen gekommen. Da während der Löscharbeiten der Edinger Riedweg komplett gesperrt werden musste, kam es für gut eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen für den - sonst hier sehr regen - morgendlichen Lieferverkehr. Verletzt wurde aber niemand. Brandursache und Schadenshöhe sind noch offen.

Der Notruf erreichte die Feuerwehr um 2.30 Uhr. "Mitarbeiter haben in der Produktionshalle Rauch wahrgenommen"‎, so Patrick Engel, der Geschäftsführer des Unternehmens GMD Thermoplast, das Kunststoffteile für die Automobilindustrie herstellt. Von montags bis samstags wird hier rund um die Uhr gearbeitet. Deshalb entdeckten die Angestellten laut Engel auch rechtzeitig, dass ein Kompressor in einer Halle neben der eigentlichen Produktion Feuer gefangen hatte. Die Flammen erfassten auch zwei leere Plastikfässer und weitere Geräte. Die Mitarbeiter machten noch Löschversuche und alarmierten zugleich die Feuerwehr.

Die rückte mit den Löschzügen der Wachen Süd und Mitte aus, ‎zudem mit der Freiwilligen Feuerwehr Rheinau, während die Ehrenamtlichen der Abteilung Nord die leeren Wachen ersetzten. Als die ersten Kräfte eintreffen, "stand der Bereich da voll in Flammen", sagte Einsatzleiter Volker Ott und zeigte auf eine Leichtbauhalle und einen angrenzenden Container. Zudem stieg dichter, dunkler Qualm auf. Die Feuerwehrleute spritzten aber sofort Wasser aus fünf Rohren und konnten mit diesem massiven Einsatz ein Ausbreiten des Brands verhindern. "Wir haben mit einer Riegelstellung verhindert, dass die Flammen auf das Produktionsgebäude übergreifen", so Volker Ott. "Es hat anfangs schon heftig ausgesehen, aber dann bekamen wir es doch schnell in den Griff", sagte er. Die Produktion in dem seit 1986 bestehenden Betrieb kann daher weitergehen.

Quelle: Mannheimer Morgen / morgenweb.de

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